TÄTOWIERUNGEN – ZWISCHEN MODE UND TRADITION

Der Themenabend führt ein in die vielfältige Welt und Kulturgeschichte der Tätowierung und bietet neben kurzen Vorträgen viel Raum für Diskussion.
Die derzeitige Beliebtheit von Tätowierungen wird aktuell als Trend oder Mode wahrgenommen und öffentlich auch so diskutiert. Die am Themenabend anwesenden Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis schärfen dieses Bild, ob Tattoos tatsächlich ein neuartiges Phänomen sind und warum sie die öffentliche Meinung immer noch so beschäftigen und teilweise spalten. Hierzu wird auch thematisiert und erörtert, welche Arten des Tätowierens es weltweit gibt und welche unterschiedlichen kulturellen Bedeutungen die Motive und Tätowier-Methoden rund um den Globus haben.
Die Veranstaltung wird organisiert von der VHS Köln in Kooperation mit dem Internationalen Kolleg Morphomata der Universität zu Köln und dem Rautenstrauch-Joest-Museum.

Zu Gast:
Sinah Kloß, ist Ethnologin und forscht zu rituellen Tätowierungen und Körpermodifikationen im karibischen Raum an der Universität zu Köln.

Heiko Gantenberg, seit über 20 Jahren Tätowierer in Marl. Seine dreijährige Weltreise hat ihn ganz nah an die indigene Tätowierung hernageführt.

Peter Mesenhöller, Leitung Bildung und Vermittlung am Rautenstrauch-Joest-Museum

Ole Wittmann ist Kunsthistoriker und forscht zur Geschichte der Tätowierung in Deutschland, mit einem Schwerpunkt auf dem Tätowierer Christian Warlich, im Nachlass Warlich in Hamburg.

Moderation:
Moritz Berg, Fachbereichsleitung kulturelle Bildung der Volkshochschule Köln.

 

Datum:

Freitag, 30. November 2018 von 20:00 bis 22:00

Adresse:

FORUM Volkshochschule im Museum am Neumarkt

Cäcilienstr. 29-33, 50676 Köln, Deutschland

Photo @ Heiko Gantenberg